Ein Studium in Deutschland ist zwar in den meisten Bundesländern gebührenfrei – doch die Lebenshaltungskosten summieren sich schnell: Miete, Essen, Versicherung, Lernmaterial und Transport kosten in einer durchschnittlichen Universitätsstadt 730–1.370 € pro Monat. Über ein komplettes Bachelor- und Masterstudium (6 Jahre) kommen 52.000–98.000 € zusammen.
Die gute Nachricht: Deutschland hat ein einzigartiges Fördersystem. Vom geschenkten Stipendium über das halb geschenkte BAföG bis zum günstigen Bildungskredit des Bundesverwaltungsamts gibt es Optionen für jede Situation. Wer die richtige Reihenfolge einhält – erst geschenktes Geld, dann günstige Kredite, dann teure Kredite – kann sein Studium finanzieren, ohne sich zu verschulden.
Die falsche Reihenfolge kostet dagegen Tausende Euro. Wer ohne BAföG-Antrag direkt zum KfW-Studienkredit greift, zahlt bei 40.000 € Kredit über 16.000 € Zinsen – Geld, das bei klugerer Planung als Startkapital für den Vermögensaufbau nach dem Studium verfügbar gewesen wäre.