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Depot-Rendite-Rechner

Wie gut performt Ihr Depot wirklich? Berechnen Sie die tatsächliche Rendite unter Berücksichtigung aller Ein- und Auszahlungen, Gebühren und Inflation.

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Ihre Depot-Daten

Jahre
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Gesamtrendite 0 %
Rendite p.a. (nominal) 0 %
Rendite p.a. (real, nach Inflation) 0 %
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Eingesetztes Kapital 0 €
Gebührenquote 0 %

Zusammensetzung Ihres Ergebnisses

Rendite-Vergleich: Ihr Depot vs. Benchmarks

Wachstumsverlauf über die Haltedauer

Ihr Depot
Eingesetztes Kapital

Detailübersicht

Kennzahl Wert

Was ist die Depot-Rendite und warum ist sie so wichtig?

Die Depot-Rendite ist die zentrale Kennzahl, die Ihnen zeigt, wie erfolgreich Ihre Geldanlage tatsächlich ist. Sie gibt an, wie viel Prozent Gewinn (oder Verlust) Ihr investiertes Kapital über einen bestimmten Zeitraum erwirtschaftet hat. Klingt simpel – doch in der Praxis ist die korrekte Berechnung überraschend komplex.

Warum? Weil die meisten Anleger nicht einfach einen Betrag investieren und Jahre später nachschauen. In der Realität fließen über die Zeit zusätzliche Einzahlungen ins Depot, es werden Teilverkäufe getätigt, Dividenden ausgeschüttet, und Gebühren fallen an. All diese Faktoren verzerren das Bild, wenn man nur naiv den Anfangs- mit dem Endwert vergleicht.

Einfache Rendite vs. Zeitgewichtete Rendite vs. Geldgewichtete Rendite

In der Finanzwelt gibt es verschiedene Methoden, die Rendite zu berechnen – und jede hat ihren Anwendungsfall:

Die einfache Rendite (auch absolute Rendite) berechnet sich als: (Endwert − Anfangswert + Entnahmen − Einzahlungen) / Anfangswert. Diese Methode ist schnell zu verstehen, ignoriert aber den Zeitfaktor komplett. 100 % in 3 Jahren ist etwas völlig anderes als 100 % in 30 Jahren.

Die annualisierte Rendite (CAGR – Compound Annual Growth Rate) rechnet die Gesamtrendite auf eine jährliche Wachstumsrate um. Sie beantwortet die Frage: „Mit welcher konstanten jährlichen Rendite wäre mein Depot von X auf Y gewachsen?" Das ist die Kennzahl, die unser Rechner als primäres Ergebnis liefert – und die Sie verwenden sollten, um Ihr Depot mit anderen Anlagen zu vergleichen.

Die zeitgewichtete Rendite (TWR) eliminiert den Einfluss von Ein- und Auszahlungen und misst rein die Performance der Anlageentscheidungen. Sie wird von Fondsmanagern verwendet, weil sie zeigt, wie gut die Anlagestrategie war – unabhängig davon, wann Geld zu- oder abfloss.

Die geldgewichtete Rendite (MWR/IRR) berücksichtigt dagegen genau, wann wie viel Geld im Depot lag. Sie zeigt die tatsächliche Rendite aus Anlegerperspektive. Wer knapp vor einem Crash viel einzahlte, sieht hier eine niedrigere Rendite als bei der TWR.

Warum Gebühren Ihre Rendite vernichten

Gebühren sind der stille Killer jeder Depot-Rendite. Das Problem: Sie fallen jedes Jahr an und reduzieren damit nicht nur Ihr Kapital, sondern auch die Basis für den Zinseszins-Effekt. Der Effekt potenziert sich über die Zeit.

Ein Rechenbeispiel: Bei einem Depot von 100.000 € und 20 Jahren Anlagedauer macht der Unterschied zwischen 0,2 % Gebühren (typisch für einen ETF) und 1,5 % Gebühren (typisch für einen aktiv gemanagten Fonds) rund 24.000 € aus – bei gleicher Brutto-Rendite! Das sind 24.000 €, die allein durch höhere Kosten verloren gehen.

Unser Rechner zeigt Ihnen die Gebührenquote, also welchen Anteil Ihrer Einzahlungen die Gebühren ausmachen. Als Faustregel: Liegt die Quote über 1 %, sollten Sie über günstigere Alternativen nachdenken.

Nominal vs. Real: Warum Inflation alles verändert

Eine nominale Rendite von 7 % klingt fantastisch. Doch wenn die Inflation bei 3 % liegt, beträgt Ihre reale Rendite nur noch rund 4 %. Das ist der tatsächliche Kaufkraftgewinn – und die einzige Zahl, die wirklich zählt.

Unser Rechner berechnet automatisch die reale Rendite nach Inflation. Besonders in Zeiten erhöhter Inflation (wie 2022/2023 mit teilweise über 8 %) wird deutlich, wie wichtig diese Unterscheidung ist. Ein Tagesgeldkonto mit 2 % Zinsen bei 5 % Inflation bedeutet einen realen Verlust von 3 % pro Jahr.

Der Benchmark-Vergleich: Wie gut ist Ihr Depot wirklich?

Eine Rendite von 6 % p.a. klingt erst einmal gut. Aber ist sie das auch? Das kommt auf den Vergleichsmaßstab an. Unser Rechner stellt Ihre Depot-Rendite automatisch in den Kontext bekannter Benchmarks:

Der MSCI World hat historisch ca. 7–8 % p.a. erzielt, der S&P 500 sogar ca. 10 % p.a. (in USD). Liegt Ihre Rendite deutlich darunter, stellt sich die Frage, ob ein einfacher ETF-Sparplan nicht die bessere Wahl wäre. Liegt sie darüber – Glückwunsch, Sie schlagen den Markt.

Dividenden: Die oft vergessene Renditekomponente

Viele Anleger machen den Fehler, nur auf Kursgewinne zu schauen und Dividenden zu ignorieren. Dabei machen Dividenden historisch rund 30–40 % der Gesamtrendite von Aktien aus. Unser Rechner berücksichtigt erhaltene Dividenden vollständig in der Renditeberechnung.

Ob Sie Dividenden reinvestieren oder entnehmen, hat ebenfalls einen massiven Einfluss auf Ihr Endergebnis. Reinvestierte Dividenden profitieren vom Zinseszins-Effekt und können das Endvermögen über 20–30 Jahre fast verdoppeln.

Typische Fehler bei der Renditeberechnung

Der häufigste Fehler: Anleger vergleichen einfach ihren aktuellen Depotwert mit dem Anfangswert, ohne zwischenzeitliche Ein- und Auszahlungen zu berücksichtigen. Das kann die tatsächliche Rendite massiv verzerren – sowohl nach oben als nach unten. Unser Rechner korrigiert genau diesen Fehler, indem er alle Cashflows berücksichtigt.

Häufig gestellte Fragen

Alles rund um die Depot-Rendite-Berechnung.

Was genau berechnet dieser Depot-Rendite-Rechner?

Der Rechner ermittelt Ihre tatsächliche Depot-Rendite unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren: Anfangskapital, aktueller Depotwert, Ein- und Auszahlungen, erhaltene Dividenden, angefallene Gebühren und Inflation. Sie erhalten sowohl die Gesamtrendite als auch die annualisierte Rendite (CAGR) – nominal und real (inflationsbereinigt).

Was ist der Unterschied zwischen nominaler und realer Rendite?

Die nominale Rendite ist die reine Wertentwicklung Ihres Depots ohne Berücksichtigung der Kaufkraftveränderung. Die reale Rendite zieht die Inflation ab und zeigt, wie viel Kaufkraft Sie tatsächlich gewonnen haben. Beispiel: 7 % nominale Rendite bei 3 % Inflation ergibt eine reale Rendite von ca. 3,9 %. Für die Frage „Werde ich wirklich reicher?" ist nur die reale Rendite relevant.

Wie berechne ich meine tatsächlichen Einzahlungen und Auszahlungen?

Schauen Sie in Ihrem Online-Broker unter „Kontobewegungen" oder „Transaktionshistorie" nach. Summieren Sie alle Überweisungen ins Depot (Einzahlungen) und alle Überweisungen aus dem Depot (Auszahlungen) über den betrachteten Zeitraum. Nicht dazu zählen: Aktienkäufe/-verkäufe innerhalb des Depots, da sich dabei nur die Zusammensetzung ändert, nicht der Gesamtwert.

Soll ich Dividenden als Einzahlung oder separat eintragen?

Tragen Sie Dividenden separat im Dividenden-Feld ein. Falls Ihre Dividenden automatisch reinvestiert werden (thesaurierende Fonds/ETFs), sind sie bereits im Depotwert enthalten – tragen Sie dann 0 € bei Dividenden ein. Bei ausschüttenden Fonds, bei denen die Dividenden auf Ihr Verrechnungskonto fließen und nicht reinvestiert werden, geben Sie die erhaltene Summe ein.

Was zählt alles zu den Gebühren?

Zu den Gebühren zählen: Depotgebühren (jährliche Kontoführung), Ordergebühren (Kauf- und Verkaufsprovisionen), Fondsgebühren (TER), Spread-Kosten und eventuelle Performance-Fees. Die TER eines ETFs ist oft bereits im Kursverlauf eingepreist – zählt also nicht doppelt. Erfassen Sie hier primär die direkt abgebuchten Gebühren, die Sie in Ihrer Transaktionshistorie sehen.

Werden Steuern berücksichtigt?

Der Rechner zeigt die Rendite vor Steuern. In Deutschland fallen auf realisierte Gewinne die Abgeltungssteuer (25 % + Soli + ggf. Kirchensteuer ≈ 26,4–28 %) an. Der Sparerpauschbetrag (1.000 € pro Person / 2.000 € für Paare) bleibt steuerfrei. Solange Sie nicht verkaufen, fallen keine Steuern an – ein weiterer Vorteil des langfristigen Investierens.

Was ist eine gute Depot-Rendite?

Das hängt von Ihrer Anlageklasse und dem Risiko ab. Als Richtwerte: Tagesgeld 2–4 % p.a., Anleihen 3–5 % p.a., breit gestreute Aktien-ETFs 7–10 % p.a. (historischer Schnitt). Wenn Ihre Aktien-Rendite dauerhaft unter 5 % p.a. liegt, sollten Sie Ihre Strategie überdenken. Liegt sie über 10 % p.a. über mehrere Jahre, machen Sie vieles richtig.

Wie genau ist dieser Rechner?

Der Rechner liefert eine solide Annäherung auf Basis der CAGR-Methode. Für eine exakte geldgewichtete Rendite (XIRR) wären die genauen Daten und Zeitpunkte jeder einzelnen Transaktion nötig. Für die meisten Privatanleger liefert unser Rechner aber ein sehr gutes Bild der tatsächlichen Depot-Performance und eignet sich hervorragend zum Vergleich verschiedener Szenarien.

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